Hundenahrung
Qualitativ hochwertiges Hundefutter?
Halbfeuchtes Hundefutter
Halbfeuchtes Hundefutter hat einen Feuchtigkeitsgehalt von 25-35%, der zwischen dem des Trockenfutters (Wasseranteil 3-11%) und dem des Dosenfutters (Wasser 60-78%). Aus diesem Grund wird dieses Futter halbfeuchtes Hundefutter genannt. Es wird gewöhnlich in einem Plastikbeutel geliefert. In den letzten Jahren ist der Verkauf allerdings rückläufig, dafür erlebt qualitativ hochwertiges Hundefutter einen waren Verkaufsboom. In Bezug auf Vorteile und Nachteile neigt halbfeuchtes Futter dazu, zwischen trockenem Futter und Konserven zu fallen. Zum Beispiel:
- Viele Hunde ziehen halbfeuchtes Futter dem Trockenfutter vor.
- Der Wassergehalt liegt zwischen beiden, somit können die Hunde von einer höheren Wasseraufnahme profitieren das jedoch nicht ganz so hoch wie bei Nassfutter ist.
- Die täglichen Fütterungskosten sind zwar höher als bei Trockenfutter jedoch noch erheblich niedriger als bei Dosenfutter, das meist als qualitativ hochwertiges Hundefutter gilt.
Wenn sie Bedenken über die Menge an Konservierungsstoffen in ihrem Hundefutter haben, dann lohnt es sich einen Blick auf die Verpackung zu werfen, da halbfeuchtes Hundefutter oft größere Mengen an Konservierungsstoffen als anderes qualitativ hochwertiges Hundefutter enthält. Der Grund dafür ist das Dosenfutter schon bei der Herstellung konserviert wird und Trockenfutter eine lange Haltbarkeit aufweist, da es nur einen sehr niedrigen Wassergehalt hat, halbfeuchtes Futter hingegen hat keinen dieser Vorteile und benötigt deshalb höhere Mengen an Konservierungsstoffen.
Halbfeuchtfutter ist kein chemiefreies Hundefutter
Halbfeuchtes Hundefutter enthält oft die Chemikalie Propylenglycol, welche zur Befeuchtung benötigt wird. Dieser Stoff wurde in Katzenfutter verboten, viele Leute haben daher Bedenken über seine Anwendung in Hundefutter (auch in menschlicher Nahrung findet es weiterhin Verwendung) und pledieren daher für ein gänzlich chemiefreies Hundefutter. Trotz der vielen Bedenken existiert nicht eine einzige wissenschaftliche Veröffentlichung die belegen würde, daß die Verwendung von Propylenglycol in Hundefutter gefährlich oder bedenklich sei.